Deine Superkraft im War for Talents: Was du von klassischen Marken für dein Employer Branding lernen kannst.

Autor: Andreas Wiehrdt
München, den 28.10.2024
Titelbild: DALL-E

Voraussichtliche Lesezeit: 13 Minuten
(Ganz Eilige können zum Abschnitt #8 Fazit springen, wo ich die wichtigsten Punkte des Beitrags kurz zusammenfasse.)

Stell dir vor, du bist auf Jobsuche. Du scrollst durch zahllose Stellenanzeigen, klickst dich durch generische Karriereseiten – und überall die gleichen leeren Versprechen: »Super Entwicklungsmöglichkeiten!«, »Arbeiten in einem tollen Team!« Klingt bekannt, oder? Doch plötzlich stößt du auf eine Karriere-Website, die anders ist. Echte Geschichten von Mitarbeitenden, ungeschönte Einblicke in den Arbeitsalltag und eine Unternehmenskultur, die offensichtlich wirklich gelebt wird. Du merkst sofort: Hier passt es. Hier wird nicht nur geredet, hier wird auch gemacht. Genau das ist Employer Branding – und es sorgt dafür, dass dein Unternehmen aus der grauen Masse heraussticht. Es zieht die richtigen Talente an, weil sie spüren, dass sie hier wirklich geschätzt werden. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du das hinkriegst – authentisch, attraktiv und einfach anders.

Employer Branding sorgt genau dafür – dass sich Talente von deinem Unternehmen angezogen fühlen, weil sie wissen, dass hier ihre Werte und Ziele geschätzt werden. In Zeiten von Fachkräftemangel und einem umkämpften Arbeitsmarkt kann eine starke Arbeitgebermarke den entscheidenden Unterschied machen. Aber wie schafft man es, aus der Masse hervorzustechen und als Arbeitgeber wirklich authentisch und attraktiv zu wirken? In diesem Beitrag schauen wir uns genau das an und geben dir alle Werkzeuge an die Hand, um eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen.


Hallo, ich bin der BrandDoctor und helfe Unternehmern, Gründern und Marketingverantwortlichen sowie Marken- und Designagenturen, ihre wichtigen Marken- und Marketingentscheidungen professionell und Erfolg versprechend zu treffen. In diesem Blog für Markenverantwortliche und -entscheider schreibe ich regelmäßig über interessante Themen rund um Marke und Markenstrategie.


1. Was du aus diesem Beitrag für deine Arbeit mitnehmen kannst.

Dieser Beitrag richtet sich gleichermaßen an HR-, als auch an Marketing-Verantwortliche, die ihre Arbeitgebermarke durch professionelles Employer Branding ausbauen und stärken möchten.

Ihr erfahrt hier, was genau man unter Employer Branding versteht, was die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zum klassischen Branding sind und warum es heute eigentlich unverzichtbar ist, in professionelles Employer Branding zu investieren.

Ihr lernt, welche bewährten Techniken und Werkzeuge ihr aus dem klassischen Branding für euer Employer Branding übernehmen könnt und welche abgewandelten Methoden und Tools ihr am besten für euer Employer Branding einsetzt.

Natürlich erhaltet ihr hier eine erste Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Auf- oder Ausbau eurer Arbeitgebermarke und ihr erfahrt, mit welchen Herausforderungen ihr dabei rechnen müsst und wie ihr diese bestenfalls umgeht oder meistert.

Abschließend zeige ich euch noch anhand einiger Beispiele, wie erfolgreiches Employer Marketing funktionieren kann und gebe euch noch ein paar Tipps für weiterführende Fachbücher zum Thema.

Inhalte:

2. Employer Branding: Warum es so wichtig ist

3. Vorteile und Chancen einer starken Arbeitgebermarke

4. Bewährte und neue Techniken und Werkzeuge für dein Employer Branding.

5. Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau oder Ausbau deiner Arbeitgebermarke.

6. Die größten Herausforderungen im Employer Branding.

7. Erfolgreiche Beispiele für Employer Branding.

8. Fazit.

9. Empfehlungen zu Fachbüchern zum Thema Employer Branding.



2. Employer Branding: Warum es so wichtig ist.

Employer Branding beschreibt die Strategie, mit der ein Unternehmen sich als attraktiver Arbeitgeber positioniert. Es geht darum, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen, die potenzielle und bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter begeistert. Das unterscheidet sich nicht grundlegend vom klassischen Branding, das man für Produkte, Dienstleistungen oder das Unternehmen selbst betreibt: Auch hier geht es darum, Vertrauen zu schaffen, eine emotionale Bindung aufzubauen und eine klare Identität zu vermitteln.

Die Gemeinsamkeiten zwischen Employer Branding und klassischem Branding liegen vor allem darin, dass beide darauf abzielen, die Zielgruppe – hier die Kundschaft, dort die Mitarbeitenden – emotional anzusprechen und langfristige Beziehungen aufzubauen. Genau wie bei Produkten und Dienstleistungen müssen die Werte und Versprechen einer Arbeitgebermarke klar definiert und konsistent kommuniziert werden. Der große Unterschied ist allerdings, dass es beim Employer Branding nicht um den Verkauf eines Produkts geht, sondern darum, die richtigen Talente anzuziehen und an das Unternehmen zu binden.

Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel und wachsenden Erwartungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewinnt Employer Branding an Bedeutung. Der Arbeitsmarkt hat sich in vielen Branchen zu einem Bewerbermarkt gewandelt – die Talente haben die Auswahl. Sie entscheiden sich für Unternehmen, die ihre Werte teilen, eine positive Unternehmenskultur bieten und echte Entwicklungsmöglichkeiten schaffen. Eine starke Arbeitgebermarke hilft also dabei, sich von der Konkurrenz abzuheben und die besten Talente für sich zu gewinnen. Und das nicht nur kurzfristig: Sie schafft Vertrauen, sorgt für eine bessere Identifikation mit dem Unternehmen und erhöht damit auch die langfristige Mitarbeiterbindung.

3. Vorteile und Chancen einer starken Arbeitgebermarke

Eine starke Arbeitgebermarke bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl das Unternehmen als auch die Mitarbeitenden betreffen:

  • Bessere Mitarbeitergewinnung: Eine starke Arbeitgebermarke hilft, die besten Talente für das Unternehmen zu gewinnen. Potenzielle Bewerberinnen und Bewerber fühlen sich eher zu einem Unternehmen hingezogen, das für seine Werte, Unternehmenskultur und attraktive Arbeitsbedingungen bekannt ist.

  • Höhere Mitarbeiterbindung: Wenn die Mitarbeitenden stolz darauf sind, Teil eines Unternehmens zu sein, identifizieren sie sich stärker mit dessen Zielen und Werten. Das führt zu einer höheren Mitarbeiterbindung und einer geringeren Fluktuationsrate, was wiederum die Kosten für Recruiting und Einarbeitung reduziert.

  • Motivation und Produktivität: Mitarbeitende, die sich in ihrem Arbeitsumfeld wohlfühlen und hinter den Werten ihres Arbeitgebers stehen, sind motivierter und produktiver. Eine starke Arbeitgebermarke trägt also auch dazu bei, dass Teams engagierter und leistungsfähiger sind.

  • Positive Unternehmenskultur: Eine starke Arbeitgebermarke fördert eine positive Unternehmenskultur, in der Mitarbeitende das Gefühl haben, geschätzt zu werden. Das trägt zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre bei, in der Kreativität und Zusammenarbeit gefördert werden.

  • Wettbewerbsvorteil: In einem hart umkämpften Arbeitsmarkt kann eine starke Arbeitgebermarke den entscheidenden Unterschied machen. Unternehmen, die als attraktive Arbeitgeber bekannt sind, haben es leichter, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und die richtigen Talente zu gewinnen.

  • Imageverbesserung: Ein gutes Employer Branding stärkt nicht nur die Arbeitgebermarke, sondern trägt auch zur Verbesserung des allgemeinen Unternehmensimages bei. Kunden und Kundinnen schätzen Unternehmen, die gut mit ihren Mitarbeitenden umgehen und soziale Verantwortung zeigen.

  • Geringere Recruiting-Kosten: Eine starke Arbeitgebermarke führt dazu, dass mehr qualifizierte Bewerbungen von selbst eingehen. Das verringert den Aufwand und die Kosten für aufwendige Recruiting-Kampagnen.

Insgesamt bietet eine starke Arbeitgebermarke die Chance, nicht nur als Arbeitgeber, sondern auch als Unternehmen erfolgreicher zu sein. Sie sorgt für zufriedene, motivierte Mitarbeitende, eine positive Unternehmenskultur und hilft dabei, im Wettbewerb um die besten Talente die Nase vorn zu haben.


Wusstet ihr, dass ihr meinen gesamten Blog nach Stichworten durchsuchen lassen könnt? Findet in über 150 Fachbeiträgen genau die Themen, die euch gerade interessieren.


4. Bewährte und neue Techniken und Werkzeuge für dein Employer Branding.

Employer Branding kann von vielen Techniken des klassischen Brandings profitieren. Im Folgenden zeige ich dir, welche bewährten Ansätze du übernehmen kannst und welche speziell angepassten Methoden besonders nützlich sind:

Techniken und Werkzeuge aus dem klassischen Branding:

  • Zielgruppenanalyse:
    Genau wie im klassischen Branding ist es auch im Employer Branding entscheidend, deine Zielgruppe zu kennen. Wer sind die potenziellen neuen Mitarbeitenden? Welche Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen haben sie? Wenn du das verstehst, kannst du gezielt die Talente ansprechen, die zu deinem Unternehmen passen. Und denk daran: Auch im Employer Branding lohnt es sich, in Unterzielgruppen zu denken – die Ansprüche einer Führungskraft unterscheiden sich doch sehr von denen einer studentischen Hilfskraft. Persona-Profile können hier hilfreich sein, um ein klares Bild der Zielgruppen zu entwickeln. Was das ist und wie du sie für deine Employer-Branding-Zielgruppen formulierst, liest du in meinem Beitrag »Warum Zielgruppen einen Vornamen brauchen.« hier im Blog.

  • Positioning:
    Auch im Employer Branding geht es darum, sich im Wettbewerbsumfeld klar zu positionieren. Warum sollten Talente ausgerechnet bei dir arbeiten? Dabei solltest du für dich dein relevantes Wettbewerbsumfeld definieren und formulieren, wie sich dein Unternehmen als Arbeitgeber in diesem Umfeld positiv abhebt. Was macht dich als Arbeitgeber einzigartig? Deine Positionierung hilft potenziellen Mitarbeitenden zu verstehen, wofür du als Unternehmen stehst und was dich von anderen unterscheidet. Ein starkes Employer Positioning ist wie ein Magnet für die richtigen Leute. Wenn du noch ein paar Tipps dazu vertragen kannst, wie du dein Unternehmen als Arbeitgeber optimal positionierst, empfehle ich dir meinen Beitrag »Warum euch Positionierung automatisch zu besseren Entscheidungen leitet?« hier im Blog.

  • Leitbild entwickeln:
    Wie bei der klassischen Markenbildung brauchst du ein starkes Leitbild für deine Arbeitgebermarke. Es sollte die Werte, Vision und Kultur deines Unternehmens widerspiegeln – damit alle wissen, wofür du als Arbeitgeber stehst. Vielleicht habt ihr bereits ein Unternehmensleitbild? Dann prüfe, ob es auch in Bezug auf die Arbeitgebermarke aktuell und stimmig ist. Wenn ihr mehr darüber lesen möchtet, was ich unter einem Leitbild verstehe und wie man es formuliert, empfehle ich euch meinen Beitrag »Das Leitbild – Leuchtturm für alle Entscheider an Bord der Marke.« hier im Blog.

  • Employer Value Proposition (EVP):
    Deine EVP ist das Nutzenversprechen an deine Mitarbeitenden – vergleichbar mit der Unique Value Proposition (UVP) im klassischen Marketing. Was ist dein einzigartiges Nutzenversprechen für potenzielle Mitarbeitende? Wie wirst du ihnen helfen, ihre Herausforderungen (hier in Bezug auf ihre weitere Karriere) zu meistern? Welche potenziellen Ängste in Bezug auf einen Jobwechsel kannst du ihnen nehmen? Welche Vorurteile kannst du abbauen? Eine starke, authentische EVP hebt dich von der Konkurrenz ab. Wenn du besser verstehen möchtest, was mit EVP beziehungsweise dem Pendant im klassischen Branding, der Unique Value Proposition (UVP), gemeint ist und wie du sie formulierst, empfehle ich dir meinen Beitrag »Die Unique Value Proposition ist der neue USP. Wie deine Marke schon morgen von einer UVP profitieren kann.« hier im Blog.

  • Konsistente Kommunikation:
    Wie bei jedem guten Branding ist Konsistenz das A und O. Egal, ob auf Social Media, in Jobanzeigen oder auf der Karriereseite – deine Botschaften sollten immer einheitlich sein. Konsistenz sorgt für Vertrauen und Wiedererkennung.

  • Storytelling:
    Emotionen sind der Schlüssel, um Menschen zu begeistern. Im Employer Branding geht es darum, echte Geschichten über das Arbeitsleben und die Kultur in deinem Unternehmen zu erzählen. Zeig, wie der Alltag bei euch wirklich aussieht, welche Erfolge ihr gemeinsam feiert und welche Werte euch antreiben. So wird eure Arbeitgebermarke greifbar und menschlich. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie gutes Storytelling funktioniert und was es für deine (Abeitgeber-)Marke bewirken kann, empfehle ich dir meinen Beitrag: »Storytelling und Marke: Kunden gewinnen mit guten Geschichten.« hier im Blog.

Abgewandelte Methoden und zusätzliche Tools für das Employer Branding:

  • Mitarbeitende als Markenbotschafter: Ein großer Unterschied zum klassischen Branding ist die Rolle der Mitarbeitenden. Zufriedene Mitarbeitende sind die besten Markenbotschafter. Ermutige sie, ihre Erfahrungen zu teilen – sei es auf Social Media oder auf Plattformen wie Kununu. Authentizität wirkt immer am besten.

  • Feedbackschleifen und Mitarbeiterbefragungen: Mitarbeiterfeedback ist Gold wert. Regelmäßige Befragungen, Fokusgruppen oder einfach ehrliche Gespräche helfen dir, deine Arbeitgebermarke zu stärken und sicherzustellen, dass sie wirklich zu den Bedürfnissen deiner Belegschaft passt.

  • Karriere-Webseiten und Social Media: Deine Karriereseite sollte nicht nur offene Stellen präsentieren, sondern auch die Menschen und die Kultur hinter der Marke zeigen. Social-Media-Kanäle bieten dir die Möglichkeit, spannende Einblicke in den Arbeitsalltag zu geben und so eine persönliche Verbindung herzustellen.

  • Erlebnisse schaffen: Im klassischen Branding werden oft Events genutzt, um die Marke erlebbar zu machen. Übertrage das auf deine Mitarbeitenden: Teamevents, gemeinsame Aktivitäten oder besondere Aktionen stärken den Zusammenhalt und machen eure Unternehmenskultur greifbar.

  • Arbeitgeberbewertungen und Transparenz: Plattformen wie Kununu oder Glassdoor sind nicht nur eine Möglichkeit, Feedback zu erhalten – sie sind auch eine Chance, deine Offenheit zu zeigen. Transparenz im Umgang mit Kritik stärkt das Vertrauen potenzieller Bewerbenden.

  • Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bieten: Investiere in die Zukunft deiner Mitarbeitenden. Mentoring, Trainings oder Karrierepfade zeigen, dass dir die Weiterentwicklung deiner Leute am Herzen liegt. Das macht dich als Arbeitgeber attraktiv und sorgt für langfristige Loyalität.

Insgesamt gilt: Viele Techniken aus dem klassischen Branding lassen sich auf das Employer Branding übertragen – mit ein paar Anpassungen an die Bedürfnisse der Mitarbeitenden. So baust du eine starke Arbeitgebermarke auf, die Talente anzieht und langfristig bindet.

 

Oben: Mithilfe dieser praktischen Checkliste könnt ihr gleich mal überprüfen, wo ihr mit eurem Employer Branding heute steht (Abbildung: BrandDoctor). Der Klick auf die Abbildung startet den Download einer PDF-Datei

 


5. Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Aufbau oder Ausbau deiner Arbeitgebermarke.

Hier ist eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung, um eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen oder weiterzuentwickeln. Diese Schritte helfen dabei, die Grundlagen zu schaffen und die Arbeitgebermarke systematisch zu stärken:

 

Oben: Die zehn wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einer erfolgreichen Employer Brand (Abbildung: BrandDoctor). Der Klick auf die Abbildung startet den Download einer PDF-Datei.

 
  1. Analyse der aktuellen Situation
    Bevor du mit dem Aufbau oder Ausbau der Arbeitgebermarke beginnst, solltest du dir einen Überblick über den aktuellen Stand verschaffen. Was denken die Mitarbeitenden über das Unternehmen? Wie wird das Unternehmen von außen wahrgenommen? Nutze Mitarbeiterbefragungen, Feedback und externe Bewertungen, um ein ehrliches Bild zu bekommen.

  2. Zielgruppenanalyse durchführen
    Definiere genau, wen du mit deiner Arbeitgebermarke ansprechen möchtest. Welche Talente brauchst du im Unternehmen, und was ist diesen potenziellen Mitarbeitenden wichtig? Erstelle Personas, um die Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen deiner Zielgruppe zu verstehen. Was das ist und wie du sie für deine Employer-Branding-Zielgruppen formulierst, liest du in meinem Beitrag »Warum Zielgruppen einen Vornamen brauchen.« hier im Blog.

  3. Employer Value Proposition (EVP) entwickeln.
    Die EVP ist das Herzstück der Arbeitgebermarke. Überlege dir, was dein Unternehmen einzigartig macht und warum Talente bei dir arbeiten sollten. Definiere die wichtigsten Nutzen, die du als Arbeitgeber bieten kannst – seien es besondere Entwicklungsmöglichkeiten, ein tolles Arbeitsklima oder ungewöhnliche Benefits. Wenn du besser verstehen möchtest, was mit EVP beziehungsweise dem Pendant im klassischen Branding, der Unique Value Proposition (UVP), gemeint ist und wie du sie formulierst, empfehle ich dir meinen Beitrag »Die Unique Value Proposition ist der neue USP. Wie deine Marke schon morgen von einer UVP profitieren kann.« hier im Blog.

  4. Positionierung der Arbeitgebermarke festlegen.
    Entwickle eine klare Positionierung für deine Arbeitgebermarke im Wettbewerbsumfeld. Überlege, wie du dich von anderen Arbeitgebern abheben kannst, und kommuniziere diese Differenzierung klar und konsistent. Wenn du noch ein paar Tipps dazu vertragen kannst, wie du dein Unternehmen als Arbeitgeber optimal positionierst, empfehle ich dir meinen Beitrag »Warum euch Positionierung automatisch zu besseren Entscheidungen leitet?« hier im Blog.

  5. Markenidentität und Kommunikationsstrategie definieren.
    Wie soll deine Arbeitgebermarke wahrgenommen werden? Entwickle eine Markenidentität, die die Werte, Vision und Kultur des Unternehmens widerspiegelt. Überlege dir, wie du diese Identität in deiner Kommunikation nach innen und außen sichtbar machst. Definiere die passenden Kanäle (z.B. Social Media, Karriereseite, Jobportale) und die Tonalität der Kommunikation.

  6. Storytelling und Mitarbeiter als Botschafter einsetzen.
    Erzähle authentische Geschichten über das Unternehmen, die Kultur und den Arbeitsalltag. Nutze Mitarbeitende als Markenbotschafter, die ihre Erlebnisse und Eindrücke teilen. Das schafft Vertrauen und macht die Arbeitgebermarke greifbarer. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie gutes Storytelling funktioniert und was es für deine (Abeitgeber-)Marke bewirken kann, empfehle ich dir meinen Beitrag: »Storytelling und Marke: Kunden gewinnen mit guten Geschichten.« hier im Blog.

  7. Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -entwicklung umsetzen.
    Employer Branding endet nicht mit der Einstellung neuer Talente. Schaffe ein Arbeitsumfeld, das Mitarbeitende langfristig bindet. Biete individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, Mentoring, Trainings und ein positives Arbeitsklima, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und wachsen können.

  8. Präsenz auf Karriereseiten und Bewertungsplattformen stärken.
    Optimiere deine Karriereseite und halte sie immer aktuell. Sie sollte nicht nur Stellenangebote zeigen, sondern auch die Unternehmenskultur und die Benefits, die dein Unternehmen bietet, transparent darstellen. Reagiere aktiv auf Bewertungen auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor, um ein positives Bild zu vermitteln und den Dialog zu fördern.

  9. Feedback einholen und kontinuierlich verbessern.
    Employer Branding ist kein einmaliges Projekt, sondern ein laufender Prozess. Hole regelmäßig Feedback von Mitarbeitenden ein, um zu erfahren, wie sie das Unternehmen als Arbeitgeber erleben. Nutze dieses Feedback, um deine Arbeitgebermarke weiterzuentwickeln und auf Veränderungen im Arbeitsmarkt zu reagieren.

  10. Erfolge messen und kommunizieren.
    Definiere KPIs (z.B. Mitarbeiterzufriedenheit, Bewerberqualität, Fluktuationsrate), um den Erfolg deiner Employer-Branding-Maßnahmen messbar zu machen. Kommuniziere Erfolge intern und extern, um die Mitarbeitenden zu motivieren und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber auf dich aufmerksam zu machen.

Diese zehn Schritte helfen dir, eine authentische und attraktive Arbeitgebermarke zu entwickeln, die nicht nur die besten Talente anzieht, sondern auch die Mitarbeitenden langfristig motiviert und bindet.


6. Die größten Herausforderungen im Employer Branding.

Employer Branding bringt viele Vorteile, aber auch einige Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Hier sind die wichtigsten Herausforderungen und Tipps, wie man sie erfolgreich meistert:

  • Interne Akzeptanz der Arbeitgebermarke.
    Eine der größten Herausforderungen ist es, sicherzustellen, dass die Arbeitgebermarke von der gesamten Belegschaft akzeptiert und gelebt wird. Employer Branding funktioniert nur, wenn die definierten Werte auch tatsächlich im Alltag umgesetzt werden. Tipp: Schaffe Transparenz, indem du Mitarbeitende in den Prozess einbeziehst. Stelle sicher, dass Führungskräfte die Employer Brand vorleben, denn sie sind wichtige Vorbilder. Führe regelmäßig Workshops und Schulungen durch, um die Bedeutung der Arbeitgebermarke zu vermitteln.

  • Konsistenz zwischen interner und externer Kommunikation.
    Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen dem, was nach außen kommuniziert wird, und dem, was die Mitarbeitenden intern erleben. Wenn die Arbeitgebermarke nicht authentisch ist, wird sie schnell unglaubwürdig. Tipp: Stelle sicher, dass die Kommunikation nach außen der internen Realität entspricht. Führe regelmäßige Mitarbeiterumfragen durch, um die aktuelle Stimmung im Unternehmen zu erfassen, und passe die externe Kommunikation entsprechend an.

  • Unterschiedliche Erwartungen der Teilzielgruppen.
    Verschiedene Teilzielgruppen im Arbeitnehmermarkt haben unterschiedliche Erwartungen an den Arbeitgeber. Während einige Flexibilität und Weiterentwicklungsmöglichkeiten erwarten, legen andere Mitarbeitende mehr Wert auf Stabilität und Sicherheit. Wieder andere sind in erster Linie an einem guten Gehalt und Sozialleistungen interessiert. Tipp: Entwickle eine Arbeitgebermarke, die sowohl Flexibilität als auch Stabilität bietet. Stelle sicher, dass es Angebote für unterschiedliche Arbeitnehmerzielgruppen gibt, und kommuniziere diese gezielt an die jeweilige Zielgruppe.

  • Messbarkeit des Employer-Branding-Erfolgs.
    Eine große Herausforderung im Employer Branding ist, dass es schwieriger zu messen ist als klassische Marketingmaßnahmen. Erfolg im Employer Branding kann nicht einfach in Verkaufszahlen gemessen werden. Tipp: Definiere klare KPIs, wie die Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuationsrate oder die Anzahl eingehender Bewerbungen. Nutze diese Metriken, um den Erfolg deiner Employer-Branding-Maßnahmen sichtbar zu machen und regelmäßig zu überprüfen.

  • Souveräner Umgang mit negativen Bewertungen.
    Auf Plattformen wie Kununu oder Glassdoor können Mitarbeitende und Bewerbende ihre Meinung öffentlich kundtun – auch negative. Solche Bewertungen können potenzielle neue Talente abschrecken. Tipp: Reagiere aktiv auf negative Bewertungen und zeige, dass du Kritik ernst nimmst und gewillt bist, Veränderungen herbeizuführen. Transparenz und eine offene Fehlerkultur tragen dazu bei, das Vertrauen potenzieller Mitarbeitender zu gewinnen.

  • Ressourcenmanagement.
    Employer Branding braucht Zeit und Ressourcen, sowohl personell als auch finanziell. Für viele Unternehmen ist es schwierig, die nötigen Ressourcen freizumachen. Tipp: Beginne mit kleinen, wirkungsvollen Maßnahmen, die keine großen Budgets benötigen, wie authentische Beiträge in den sozialen Medien. Setze Prioritäten und investiere gezielt in Maßnahmen, die einen hohen Einfluss auf die Arbeitgebermarke haben.

  • Kulturwandel und Veränderungsmanagement.

  • Eine starke Arbeitgebermarke setzt oft einen Kulturwandel voraus, insbesondere wenn die bestehende Unternehmenskultur nicht attraktiv genug ist, um die gewünschten Talente anzuziehen oder zu halten. Tipp: Veränderung braucht Zeit und Engagement. Setze klare Ziele für den Kulturwandel und binde alle Ebenen der Organisation ein. Eine offene Kommunikation und das Vorleben der neuen Werte durch Führungskräfte sind essenziell, um den Wandel nachhaltig zu gestalten.

Diese Herausforderungen gehören zu den häufigsten Stolpersteinen im Employer Branding. Mit einer durchdachten Strategie und einem bewussten Umgang mit diesen Hürden kann jedoch eine starke und authentische Arbeitgebermarke geschaffen werden, die langfristig erfolgreich ist.


7. Erfolgreiche Beispiele für Employer Branding.

In Deutschland gibt es einige Unternehmen, die als Vorbilder für erfolgreiches Employer Branding gelten. Hier sind einige Beispiele, die zeigen, wie man eine starke Arbeitgebermarke aufbaut und pflegt:

  • SAP
    SAP hat es geschafft, sich als einer der attraktivsten Arbeitgeber in Deutschland zu positionieren. Das Unternehmen legt großen Wert auf eine offene und inklusive Unternehmenskultur, die Mitarbeitenden Flexibilität und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Besonders der Fokus auf Diversität und die Förderung der Mitarbeitenden durch umfangreiche Schulungsprogramme machen SAP zu einem Beispiel für gelungenes Employer Branding.

  • Otto Group
    Die Otto Group setzt auf eine moderne Arbeitskultur und ist Vorreiter im Hinblick auf flexibles Arbeiten. Das Unternehmen hat eine klare Arbeitgebermarke entwickelt, die auf Transparenz, Vertrauen und der Förderung von Vielfalt basiert. Besonders hervorzuheben sind die offenen Feedbackkulturen und die Möglichkeit für Mitarbeitende, aktiv an Unternehmensentscheidungen mitzuwirken. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Otto Group als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird.

  • dm-drogerie markt
    dm-drogerie markt ist bekannt für seine starke Unternehmenskultur, die auf Mitgestaltung und Eigenverantwortung setzt. Mitarbeitende werden ermutigt, ihre Ideen einzubringen und an der Weiterentwicklung des Unternehmens teilzuhaben. Das Unternehmen investiert stark in die Weiterbildung und Entwicklung seiner Mitarbeitenden, was zu einer hohen Identifikation und Loyalität führt. dm zeigt, wie wichtig es ist, eine authentische Arbeitgebermarke aufzubauen, die den Mitarbeitenden echten Mehrwert bietet.

  • Deutsche Bahn
    Wenn schon nicht in die Infrastruktur, dann hat die Deutsche Bahn in den letzten Jahren stark in ihr Employer Branding investiert, um sich als moderner und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren. Besonders die Kampagnen, die sich an junge Talente richten, sind hervorzuheben. Die Deutsche Bahn setzt auf authentische Kommunikation, bei der die Mitarbeitenden selbst zu Wort kommen und ihre Erfahrungen teilen. Das Unternehmen betont zudem die Vielzahl an Karrierewegen und die Sicherheit, die es als Arbeitgeber bieten kann.

Diese Beispiele zeigen, dass Employer Branding in Deutschland auf unterschiedlichen Wegen erfolgreich umgesetzt werden kann. Ob durch eine starke Unternehmenskultur, flexible Arbeitsmodelle oder die Förderung von Vielfalt – es gibt viele Ansätze, um eine Arbeitgebermarke zu stärken und Talente langfristig zu binden.

Aber auch kleine Unternehmen können mit kreativen und unkonventionellen Ideen erfolgreiches Employer Branding betreiben. Hier sind einige Beispiele für ungewöhnliches Employer Branding aus dem deutschen Markt:

  • Einhorn
    Das Berliner Startup Einhorn, bekannt für vegane Kondome und Menstruationsprodukte, setzt auf eine unkonventionelle Unternehmenskultur. Einhorn pflegt eine besonders lockere Arbeitsatmosphäre mit flachen Hierarchien, und das gesamte Team wird in Entscheidungen eingebunden. Zudem wird Transparenz großgeschrieben: Gehälter und Unternehmenszahlen sind offen einsehbar. Dieser Ansatz schafft Vertrauen und zieht Menschen an, die sich mit den Werten des Unternehmens identifizieren.

  • Coffee Circle
    Coffee Circle, ein Berliner Unternehmen, das fair gehandelten Kaffee verkauft, legt großen Wert auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Das Unternehmen bietet flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten, kombiniert mit einer offenen Feedbackkultur. Außerdem setzt Coffee Circle auf soziale Verantwortung und betont die Bedeutung der eigenen Arbeit für die Gemeinschaft. Dies zieht Mitarbeitende an, die eine sinnhafte Tätigkeit suchen und Teil eines positiven sozialen Wandels sein möchten.

  • Bergfreunde
    Bergfreunde, ein Onlinehändler für Outdoor- und Kletterausrüstung, integriert die Leidenschaft für Outdoor-Aktivitäten in die Unternehmenskultur. Mitarbeitende können regelmäßig an Outdoor-Events teilnehmen und werden ermutigt, ihre Begeisterung für Klettern und Abenteuer auch am Arbeitsplatz auszuleben. Das Unternehmen betont die gemeinsame Leidenschaft für das Produkt und schafft so eine starke Bindung zu den Mitarbeitenden.

Diese Beispiele zeigen, dass erfolgreiches Employer Branding nicht unbedingt riesige Budgets oder umfassende Maßnahmen erfordert. Oft sind es die kleinen, unkonventionellen Schritte, die eine Arbeitgebermarke authentisch und attraktiv machen – insbesondere für Nischenzielgruppen oder spezielle Talente.


8. Fazit:

Hier eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Blogbeitrag zum Employer Branding:

  • Employer Branding als Schlüssel zur Mitarbeiterbindung: Employer Branding ist eine Strategie, um das Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Es ist entscheidend für die Gewinnung und Bindung von Talenten, speziell in Zeiten des Fachkräftemangels.

  • Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum klassischen Branding: Wie beim klassischen Branding geht es darum, Vertrauen aufzubauen und emotionale Bindungen zu schaffen. Der Fokus liegt jedoch darauf, Mitarbeiter und Bewerber anzusprechen, nicht Kunden.

  • Vorteile einer starken Arbeitgebermarke: Dazu zählen eine bessere Mitarbeitergewinnung, höhere Motivation, geringere Fluktuation, verbesserte Unternehmenskultur und ein Wettbewerbsvorteil.

  • Techniken und Werkzeuge für erfolgreiches Employer Branding: Klassische Branding-Techniken wie Zielgruppenanalyse, Positionierung, Leitbildentwicklung und Storytelling lassen sich auf das Employer Branding übertragen. Ergänzend sollten Mitarbeitende als Markenbotschafter eingesetzt werden.

  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Die wichtigsten Schritte umfassen die Analyse der aktuellen Situation, Zielgruppenanalyse, Entwicklung einer Employer Value Proposition (EVP), klare Positionierung und konsistente Kommunikation.

  • Herausforderungen und Lösungen: Zu den größten Herausforderungen zählen interne Akzeptanz, Konsistenz zwischen interner und externer Kommunikation, Messbarkeit und der Umgang mit negativen Bewertungen. Diese können durch transparente Kommunikation und klare KPIs gemeistert werden.

  • Erfolgreiche Beispiele: Unternehmen wie SAP, BMW und dm sind Vorreiter im Employer Branding. Auch kleinere Firmen wie Einhorn und Coffee Circle zeigen, wie man durch unkonventionelle Ansätze erfolgreich sein kann.

Das sind die wesentlichen Punkte, die du bei der Entwicklung deiner Employer-Branding-Strategie beachten solltest.


9. Empfehlungen zu Fachbüchern zum Thema Employer Branding.

Hier sind einige Fachbücher, die deine Leserinnen und Leser tiefer ins Thema Employer Branding einführen und ihnen nützliche Einblicke und Werkzeuge bieten können:

Abbildungen: Amazon

Diese Fachbücher bieten sowohl Einsteigerinnen und Einsteigern als auch erfahrenen HR- und Marketingverantwortlichen wertvolle Anregungen und praxisorientierte Tipps zum Thema Employer Branding.


Der BrandDoctor hilft bei wichtigen Markenentscheidungen mit Tragweite.
Als BrandDoctor helfe ich Unternehmern, Gründern und Marketingverantwortlichen sowie Marken- und Designagenturen dabei, ihre wichtigen Marken- und Marketingentscheidungen professionell und Erfolg versprechend zu treffen. Mit innovativen Tools unterstütze ich sie, das wichtige strategische Fundament dafür zu legen, mit ihren Marken nachhaltig erfolgreich am Markt zu agieren.

Über den Autor: Andreas Wiehrdt entwickelt und revitalisiert Marken seit über 20 Jahren. Allein, als Markenstrategieberater oder im Team mit erfahrenen Spezialisten aus seinem Kompetenznetzwerk.


Wie ich’s mit dem Gendern halte:

Im Interesse einer besseren Lesbarkeit und aus Respekt vor unserer schönen deutschen Sprache habe ich mich dazu entschlossen, in der Regel das generische Maskulinum verwendet. Die Texte beziehen sich aber immer auf Angehörige aller Geschlechter.

Andreas Wiehrdt

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